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Über mich

Alexander Klarmann.

Ich bin Eventfotograf, arbeite aus Leonberg heraus und bin seit 2010 überwiegend im Raum Stuttgart unterwegs. In 16 Jahren sind daraus über 500 dokumentierte Veranstaltungen für mehr als 100 Auftraggeber geworden.

Angefangen habe ich bei Maker-Festivals: Die Make Munich habe ich ab 2013 als Fotograf begleitet und als Mitinitiator mit aufgebaut, später kam die Make Ostwürttemberg dazu. Aus dieser Zeit stammt der Blick für Veranstaltungen, bei denen gleichzeitig an zwölf Stellen etwas passiert.

Heute liegt der Schwerpunkt bei Unternehmen und öffentlichen Auftraggebern: Kongresse, Jahresempfänge, Messeauftritte, Business-Porträts. Zu den Auftraggebern zählen unter anderem das Verkehrsministerium Baden-Württemberg, die Sparda-Bank Baden-Württemberg, Bosch, Airbus Defence and Space, Voith, die DekaBank und die Landesanstalt für Kommunikation. Dazu kommen Projekte, die ich nicht namentlich nennen darf, etwa für einen internationalen Pharmakonzern und eine Strategieberatung.

Neben der Kamera bringe ich ein Studium in Online-Medien-Management mit sowie Jahre in der Presse- und Kommunikationsarbeit, unter anderem als Leiter der Unit Public Relations & Kommunikation in einer Agentur. Deshalb frage ich vor jedem Auftrag, wofür die Bilder gebraucht werden, die Antwort verändert, was ich fotografiere.

Auf mehrtägigen Messen, Kulturveranstaltungen und Musikfestivals habe ich außerdem als Medienleitung gearbeitet und Teams für Formate mit bis zu rund 25.000 Besuchern koordiniert. Bildmaterial von mir ist in über 45 Medien erschienen, darunter Galileo, die Süddeutsche Zeitung, Zeit Online und heise online.

Wie das zusammenkam.

Generalist, der sich über Jahre verdichtet hat. Nicht Spezialist, der sich erweitert hat.

Der übliche Weg ist Spezialisierung, dann Erweiterung. Meiner lief andersherum: Digital Native, dann Projekte, dann visuelle Arbeit, dann Strategie. Die Phasen überlappen sich, weil nichts ersetzt wurde. Es kam etwas dazu.

  1. 2008 bis 2011

    Im Social Web sozialisiert

    Teilnehmender Beobachter

    Digitale Kommunikation habe ich nicht gelernt, ich bin darin aufgewachsen. Twitter zu einer Zeit, als dort noch Gespräche stattfanden statt Reichweite. Was daraus blieb: ein Gefühl für Timing, für Aufmerksamkeit und dafür, wie ein Satz gebaut sein muss, damit er ankommt.

    Kommunikationsverständnis aus der Praxis

  2. 2010 bis 2013

    Systeme verstehen

    Vom Nutzer zum Versteher

    Aus der Nutzung wurde Neugier auf die Mechanik dahinter: Suchmaschinen, Plattformlogiken, Werkzeuge. Nicht, um Tricks zu lernen, sondern um die Frage zu beantworten, warum etwas funktioniert und etwas anderes nicht.

    Systemdenken

  3. 2012 bis 2016

    Selbst bauen

    Vom Beobachter zum Gestalter

    Mitgründung der Make Munich, eines der ersten Maker-Festivals in Deutschland. Name, Marke und Kommunikation kamen von mir, ebenso die Sponsorenstruktur samt Hauptsponsor in einer kritischen Frühphase. Aus 3.000 Besuchern im ersten Jahr wurden später über 10.000, und die Make Munich war bis zur letzten Ausgabe 2019 Süddeutschlands größtes Maker- und Do-it-yourself-Festival.

    Projekt- und Community-Kompetenz

  4. 2016 bis 2020

    Visuelle Verdichtung

    Ausdruck statt nur Struktur

    Der Schwerpunkt verschob sich zur Fotografie. Weniger Output, dafür gezielter. Komplexe Zusammenhänge so zu zeigen, dass sie ohne Erklärung verständlich werden, ist eine eigene Disziplin und wurde in diesen Jahren zur Hauptarbeit.

    Visuelles Erzählen

  5. 2020 bis heute

    Strategie und Umsetzung zusammen

    Integration

    Heute laufen die Stränge zusammen: Marketing, Inhalt, Fotografie und Beratung als eine Arbeit statt als vier Angebote. Dazu ein Studium in Online-Medien-Management mit einer empirischen Bachelorarbeit über die Wirkung KI-generierter Bilder in Social Ads.

    Strategie, Inhalt und Umsetzung werden zusammen gedacht

  • VerstehenSysteme, Plattformen, Mechanik
  • TeilnehmenCommunity, Szene, Gespräch
  • BauenProjekte, Formate, Strukturen
  • ZeigenBild, Video, visuelle Sprache
  • SteuernStrategie, Marketing, Wirkung

Bachelorarbeit 2024

KI-generierte Bilder gegen Stockfotos in Social Ads

A/B-Tests mit realem Werbebudget auf Instagram und Facebook, dazu eine Onlinebefragung im DACH-Raum.

KI-Bilder schnitten in der Performance leicht besser ab, allerdings ohne signifikanten Unterschied. Stockfotos wurden dafür in Teilen als glaubwürdiger wahrgenommen. Es gibt also keinen pauschalen Gewinner, sondern einen Zielkonflikt zwischen kurzfristiger Leistung und langfristiger Markenwirkung.

Hochschule der Medien Stuttgart

Alexander Klarmann in roter Jacke bei der Live-Event-Kommunikation im Max-Morlock-Stadion Nürnberg
Als Medienleitung in der Koordinationszentrale eines Livestreams: Sport-Event der Nürnberger Versicherung im Max-Morlock-Stadion.

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